Was bringt Inkasso?


Inkasso und Forderungsmanagement ist so wichtig wie der Vertrieb!

IMGP3077Die Realisierung von 10.000 € übers Inkasso bedeuten in einem mittelständischen Betrieb mit einer Umsatzrendite von ca. 4 % so viel Gewinn, wie sich aus 250.000 € Umsatzsteigerung realisieren lassen. Offene Forderungen ans Inkasso übergeben, d.h. ein Inkassobüro zu beauftragen, ist eine Angelegenheit, die sehr schnell erledigt ist. Auf der anderen Seite eine Umsatzsteigerung von 250.000 € zu erreichen, das bedeutet im Vertrieb oftmals viel Arbeit. Dazu kommt ein nicht unerheblicher Aspekt aus der Mittelstandsfinanzierung – Forderungen binden Kapital, das für andere Zwecke fehlt und die Kapitalbeschaffungskosten im Betrieb nach oben steigen lassen.

Oftmals wird der Vertrieb als wichtigste Abteilung im Unternehmen angesehen. Ohne Vertrieb keine Aufträge, ohne Aufträge keine Produktion und ohne Produktion und Verkauf kein Gewinn. Dies ist die Position des Vertriebes im Unternehmen. Aus welchen Gründen Sie ein Inkassobüro beauftragen sollten, da ein effizientes Forderungsmanagement und Inkasso eine ähnlich wichtige Bedeutung im Unternehmen haben, das wird in diesem Artikel beschrieben.


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In der folgenden Abbildung 1 findet sich eine Tabelle, deren Daten dem KfW Mittelstandspanel 2013 entnommen sind. In dieser Tabelle sind die durchschnittlichen Umsatzrenditen im Mittelstand aufgelistet. Kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten sowie wissensintensive Dienstleistungen haben eine Umsatzrendite von ca. 10 %. Die anderen mittelständischen Unternehmungen weisen eine Umsatzrendite zwischen vier und 7 % aus, der Mittelwert über alle mittelständische Unternehmen beträgt 6 % (im Jahr 2012), in manchen Jahren auch deutlich weniger.

Durchschnittliche Umsatzrenditen im Mittelstand-1200

In Abbildung 2 ist ein typisch mittelständisches Beispiel gezeigt, dass so oder so ähnlich in vielen mittelständischen Betrieben an der Tagesordnung ist. Es ist ein relativ kleiner Betrieb mit einem Jahresumsatz von 1 Million €, der bei einer Umsatzrendite von 4 % einen Gewinn in Höhe von 40.000 € aufweist. Gibt es in diesem Betrieb Forderungsausfälle in Höhe von einem Prozent, das hört sich erst einmal nicht viel an, bedeutet aber in der weiteren Kalkulation, dass im Jahr 10.000 € fehlen. Bei einem Gewinn von 40.000 € sind das 25 % Gewinnsminimierung. Im Umkehrschluss heißt das, dass das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 25 % generieren muss, bei einem Umsatz von 1 Million € bedeutet das 250.000 € mehr Umsatz. Das ist eine ganze Menge und bedeutet natürlich auch, dass das ganze vorfinanziert werden muss, dass man die Arbeitskräfte dafür hat und dass es überhaupt möglich ist, mehr Umsatz zu generieren.

Beispiel was kosten Forderungsausfälle-1200

So ist es viel einfacher, die entsprechenden offenen Forderungen an einen professionellen Inkassodienstleister zu übergeben, d.h. ein Inkassobüro zu beauftragen, das in der Regel eine vorgerichtliche Erfolgsquote von deutlich über 50 % hat. Auf diese Weise minimiert man die eigenen Verluste und erhöht auf einfachste Art und Weise die Liquidität im Betrieb. Je schneller die offenen Forderungen ans Inkasso übergeben werden, desto höher ist die Erfolgsquote.


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Fazit:

Es ist nahezu unmöglich, den durch Forderungsausfälle verursachten Gewinnrückgang über zusätzliche Aufträge im Vertrieb auszugleichen; bedeutet doch 1 % Forderungsausfälle bei 4 % Umsatzrendite einen Gewinnrückgang von 25 %. Deshalb ist es dringend anzuraten, für Forderungsausfälle professionelle unternehmerische Hilfe durch ein Inkassounternehmen in Anspruch zu nehmen. Hierdurch wird die betriebliche Liquidität durch den Erfolg des professionell betriebenen Inkasso deutlich erhöht.

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