Die Lohnpfändung V


Die Lohnpfändung V

Je nach Familiengröße und Einkommenshöhe kann es passieren, dass Sie durch die Lohnpfändung Sozialzuschüsse beantragen müssen, da Ihr Einkommen nicht mehr für eine angemessene Lebensführung ausreicht. Wenn Sie das nachweisen können, müßten Sie beim Vollstreckungsgericht eine Erhöhung des nicht pfändbaren Einkommensanteiles beantragen.

Dazu müssen Sie sich beim Jobcenter oder Sozialamt eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass Sie, wenn die Pfändung so durchgeführt wird, bedürftig würden. Das Vollstreckungsgericht muß Ihnen dann soviel belassen, wie Ihnen auch als Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslosengeldempfänger zustehen würde. Je nach den anfangs genannten Kriterien kann dies die Höhe des Satzes der Pfändungstabelle um einiges übersteigen.

Falls Sie dies mit dieser Materie nicht zurecht kommen oder sich überfordert fühlen, suchen Sie sich Unterstützung bei Schuldnerberatungsstellen, oder bei einem Rechtsanwalt. Eventuell erhalten Sie einen Beratungsschein, so dass diese Hilfe für Sie kostenlos ist.

Die auf Gläubigerseite tätigen Anwälte und Inkassofirmen setzen schließlich ihr juristisches Fachwissen ein, da macht es Sinn, wenn sie sich zumindest auch Ratgeber an Ihre Seite stellen.