Der Mahnbescheid – Zustellung und Widerspruch


Der Mahnbescheid – Zustellung und Widerspruch

Der Mahnbescheid wird dem Schuldner „von Amts“ wegen zugestellt. Ganz wichtig: Durch diese Zustellung wird die Verjährungsfrist unterbrochen.

Falls der Schuldner nun gegen den Mahnbescheid gemäß § 692 Nr. 4 ZPO Widerspruch einlegt, geht das Mahnverfahren in ein Gerichtsverfahren über. Dieser Widerspruch muß generell schriftlich erfolgen. Eine Begründung für den Widerspruch ist nicht erforderlich.
Die Frist für den Widerspruch beträgt 14 Tage. Verspätet sich der Eingang des Widerspruchs ist er trotzdem wirksam, wenn in dieser Zeit noch kein Vollstreckungsbescheid ergangen ist.
Falls Sie das Mahnverfahren in die Hände von Inkassofirmen gelegt haben, finden Sie dort sicher kompetente Hilfe wie weiter zu verfahren ist. Das zuständige Gericht wird Sie auffordern, den im Mahnbescheid bezifferten Anspruch zu begründen. Dies muß innerhalb 14 Tagen geschehen.

Morgen lesen Sie dann was passiert wenn kein Widerspruch eingelegt wird, ob Sie selbst das Mahnverfahren weiter vorantreiben können oder besser auch hier Anwälte oder Inkassofirmen bemühen sollten.